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DIE WASSERKRAFT-STAUDRUCKMASCHINE |
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In der Vergangenheit wurden Wasserräder
ausschließlich als ober- oder unterschlächtige Maschinen gebaut. Der
entscheidende Nachteil dieser Wasserräder war ihr geringes Schluckvermögen
und daher auch kleine Leistung. Mit der neu entwickelten, patentierten,
Staudruckmaschine (SDM) ist es gelungen, eine Wasserkraft–Antriebsmaschine zu
schaffen, die zumindest die Leistungsmerkmale der Niederdruckturbine erreicht
und die neben der potentiellen Energie (Fallhöhe) erstmals auch die
dynamische Energie (Strömungsenergie) bei großen Wassermengen wirtschaftlich
nutzen kann.
Aufbau und Arbeitsweise Die SDM kann mit einem oder mehreren Laufrädern
nebeneinander ausgestattet werden. Jedes Laufrad sperrt mit seiner Nabe und
den unteren Schaufeln das Gerinne ab. Im Leerlauf kann die gesamte
Wassermenge durchfließen. Durch Leistungsentnahme (geringfügiges Abbremsen)
wird ein Staupegel vor der Maschine hochgefahren, der einerseits der
gewünschten Nennleistung, anderseits der vorgegebenen Fallhöhe entspricht.
Durch diese Eigenschaften kann die SDM bei großen Wassermengen und auch noch
bei relativ kleinen Fallhöhen eine Turbine nicht nur voll ersetzen, sondern
sie arbeitet durch ihre kostengünstige Konstruktion und Regelung auch dort
noch wirtschaftlich, wo eine Turbine wegen zu geringer Fallhöhe nicht mehr
einsetzbar ist. Da bei der SDM Strömungsumkehrungen nicht auftreten, fallen
Umlenkverluste nicht an, die bei Turbinen durch Richtungsänderungen des
Wassers unvermeidlich sind. Vernachlässigbar kleine Verluste ergeben sich bei
der SDM praktisch nur durch Wasserverluste wegen mechanisch bedingtem
Luftspalt. Umwelt und Ökologie
Bei der SDM ist es praktisch
ausgeschlossen, dass Fische und andere Lebewesen Schaden nehmen könnten, da
zwischen den Laufradschaufeln einerseits und dem Wasser (inkl. Fischen)
anderseits keine oder sehr geringe Relativbewegung entsteht. Die
Abwärtswanderung von Fischen und Makrozoobenthos kann gefahrlos durch die SDM
hindurch erfolgen. Kleinlebewesen aller Art können sie auch aufwärts
durchwandern. Dadurch, dass die SDM nur einen
Grobrechen benötigt, um vor extrem
grossen im Wasser treibenden Teilen geschützt zu werden, kann das normale
Geschwemmsel die Maschine ungehindert passieren, so dass die für Flora und
Fauna wichtigen natürlichen Stoffe im Fluss erhalten bleiben. Auskolkungen in der Sohle bzw.
im Unterwasser einer SDM - Wasserkraftanlage sind ausgeschlossen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass
die Vorteile der SDM besonders in der außerordentlichen Wirtschaftlichkeit
und in der Aufrechterhaltung der Durchgängigkeit für Lebewesen und Geschiebe liegen, sowie
darin, dass keine Wasserentnahme aus dem Mutterbett vorgenommen werden muss.
Die ökologischen Vorzüge der Staudruckmaschine ergeben sich genau in den
Punkten, die bei herkömmlichen Anlagen immer wieder kritisiert werden. Weitere
Informationen (pdf-Datei mit 370 KB): |
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